Doku über Computerspiel-Sucht in der ARD

Ich habe in der Mediathek der ARD eine Doku über Computerspiel-Sucht gefunden. Interessant ist neben dem Problem vor allem der Ton, der angeschlagen wird. Ich kann mich noch an eine Zeit erinnern, in der Computerspiele noch Killerspiele hießen und direkt aus der Hölle kamen. Eine ganz Republik war entsetzt, dass Counterstrike schon ab 16 spielbar sein sollte. Diese Position scheinen – auch dank WOW – wohl endlich der Vergangenheit anzugehören.

Computerspiele machen unglaublich süchtig. Das erlebe Ich immer wieder an eigenem Leib, wenn ich mal wieder StarCraft oder WarCraft installiert habe. Das in der Doku angesprochene Thema ist somit von brennender Relevanz. Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, wie man heute aufwachsen soll, ohne eine Wii-, Xbox- oder Playstation- Controller in der Hand gehabt zu haben. Die wichtige Frage ist also nicht, ob Zocker potentielle Amokläufer sind. Viel eher müsste man der Frage nachspüren, wie sich die Realität in Zukunft gegenüber der Vielzahl der virtuellen Welten attraktiv machen will. Für 13 Jährige ist der rein virtuelle Kosmos um einiges faszinierender, an dem ein Ausbruch aus den alltäglichen Sachzwängen am einfachsten zu machen ist. Und ist man erstmal angefixt, dann ist es schwierig sich wieder der „Realität“ zufrieden zu gebe. Es gibt ja (wahrscheinlich) nur die eine.

2 Gedanken zu “Doku über Computerspiel-Sucht in der ARD

  1. .. bei mir wurde die Sache auch ziemlich intensiv. Gibt aber schon Selbsthilfe Ratgeber. Mir hat “Computerspielsucht Therapie” von Peter jedlicka schließlich die Augen geöffnet.

    LG Frank

  2. Dein Blog ist doch ein Witz, was du hier abziehen willst – Ein Marketingbot für einen Ratgeber als download- finde ich nicht ok. Es ist klar ersichtlich, dass hier nur darum geht diese pdf’s an den Mann zu bringen. Das Leiden der Menschen ausbeuten, ekelhaft…

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